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  • AutorenbildBenjamin Dombrowsky

Die Vorteile einer Known-Error-Database im IT-Service Management

In der sich rasant entwickelnden Welt der Informationstechnologie (IT) ist die Fähigkeit, schnell und effektiv auf Probleme zu reagieren, entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens. Ein Schlüsselwerkzeug, das die Effizienz im IT-Service Management (ITSM) erheblich steigern kann, ist die Known-Error-Database (KEDB). Doch was genau ist eine KEDB und welche Vorteile bringt sie?


Was ist eine Known-Error-Database? Eine Known-Error-Database ist eine zentrale Wissensdatenbank, die Details zu bekannten Fehlern innerhalb der IT-Infrastruktur eines Unternehmens speichert. Sie enthält Informationen über die Ursache des Fehlers, den aktuellen Status und die Lösungen oder Workarounds, die zur Behebung des Fehlers verwendet wurden. Das Ziel einer KEDB ist es, ein effizientes Mittel zur Fehlerdiagnose und -behebung bereitzustellen, um wiederholte Arbeitsaufwände zu vermeiden und die Lösungszeiten zu verkürzen.


Vorteil #1: Effizienzsteigerung Mit einer KEDB können IT-Teams Probleme schnell identifizieren und Lösungen anwenden, die bereits in der Vergangenheit erfolgreich waren. Das Rad muss nicht bei jeder Störung neu erfunden werden, was zu einer erheblichen Zeitersparnis führt und die Effizienz steigert.


Vorteil #2: Verbesserter Kundenservice Wenn IT-Support-Teams auf eine KEDB zugreifen können, sind sie in der Lage, schneller auf Kundenanfragen zu reagieren. Dies erhöht die Kundenzufriedenheit, da die Ausfallzeiten verringert und Probleme schneller gelöst werden.


Vorteil #3: Wissenstransfer Eine KEDB fördert den Wissenstransfer innerhalb des Teams, indem sie sicherstellt, dass die gesammelten Informationen über Fehler und deren Lösungen für alle Teammitglieder zugänglich sind. Dies ist besonders wertvoll, wenn neue Mitarbeiter eingearbeitet werden oder wenn es zu Personalwechseln kommt.


Vorteil #4: Proaktives Problemmanagement Die Analyse der in der KEDB gesammelten Daten kann Muster und wiederkehrende Probleme aufdecken. IT-Teams können diese Erkenntnisse nutzen, um proaktiv Maßnahmen zur Fehlerprävention zu ergreifen, anstatt nur auf Probleme zu reagieren.


Vorteil #5: Dokumentation und Compliance Eine KEDB dient als Dokumentationswerkzeug, das dazu beiträgt, dass IT-Service-Management-Prozesse den Best Practices und Compliance-Anforderungen entsprechen. Dies kann bei Audits und Qualitätssicherungsmaßnahmen von Bedeutung sein.


Vorteil #6: Verbesserte IT-Governance Die Verfolgung von Fehlern und deren Behebung über die KEDB verbessert die IT-Governance. Entscheidungsträger können fundiertere Entscheidungen über die IT-Infrastruktur und -Investitionen treffen, indem sie auf historische Daten zurückgreifen.


Vorteil #7: Kostenreduktion Indem sie zur Verringerung der Ausfallzeiten und zur Vermeidung von Problemen beiträgt, kann eine KEDB langfristig zu erheblichen Kosteneinsparungen führen.


Fazit: Die Implementierung einer Known-Error-Database ist eine kluge Investition für jedes IT-Service-Management-Team. Sie maximiert nicht nur die Effizienz des Supports und verbessert den Kundenservice, sondern trägt auch zu einer stärkeren, wissensbasierten Unternehmenskultur bei. Mit der richtigen Pflege und Nutzung kann eine KEDB zu einem der wertvollsten Werkzeuge in der IT-Toolbox eines Unternehmens werden.


Für Unternehmen, die ihre IT-Service-Management-Prozesse optimieren möchten, ist die Einrichtung einer KEDB ein entscheidender Schritt. Es ist ein Schritt, der zeigt, dass ein Unternehmen sein IT-Management ernst nimmt und sich für eine kontinuierliche Verbesserung einsetzt.



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